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PRESSEMITTEILUNG

 

Hochschulen aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet bauen ein gemeinsames Accelerator-Programm für technologie- und wissensbasierte Start-ups

Die Universität zu Köln, die Universität Duisburg-Essen und die Heinrich- Heine-Universität in Düsseldorf fördern bereits seit Jahren Ausgründungen aus der Hochschule heraus. Diese Hochschulen verfügen über qualifiziertes, erfahrenes Personal, die notwendige Infrastruktur und gute Kontakte in die Wirtschaft. Auch auf erfolgreiche Start-ups und Jungunternehmen können sie alle stolz zurückblicken. Nun bauen sie gemeinsam ihr Leistungsangebot für GründerInnen aus.

„Unsere bisherigen Angebote werden sehr gut aufgenommen, in Köln wie auch in Duisburg-Essen und Düsseldorf. Nun möchten wir noch einen Schritt weitergehen“, so Marc Kley, Leiter des GATEWAY Gründungsservice. Gemeinsam mit VertreterInnen der regionalen Wirtschaft und Industrie bauen wir in den nächsten Monaten den Rhein-Ruhr-Accelerator auf.“

Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen der NRW-Innovationslabor-Initiative durch die nordrhein-westfälische Landesregierung; das Geld stammt aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Beim Future Champions Accelerator Rhein Ruhr handelt es sich um ein nachhaltiges und regionsübergreifendes Qualifizierungsprogramm für technologie- und wissensbasierte Start-ups. Innovative Gründungsteams mit naturwissenschaftlichen, technischen und gesellschaftspolitisch relevanten Konzepten können sich bei uns bewerben. Anders als bei anderen Accelerator-Programmen gibt es bei diesem keinen Branchenfokus. Die Gründungsteams sollten allerdings eine Verbindung zu den Hochschulen und der Region haben und sich in einer frühen Phase befinden.

„Den ausgewählten Start-ups bieten wir ein exzellentes Coaching-, Mentoring- und Networking-Programm sowie Qualifizierungsmaßnahmen, die individuell auf die jeweiligen Teams zugeschnitten werden“, erklärt Thomas Nußbruch, Leiter IDE-Kompetenzzentrum für Innovation & Unternehmensgründung Uni Duisburg-Essen.

Jedes Jahr sollen 12 ausgewählte Start-ups betreut und begleitet werden und eine rasante Wachstumsphase erfahren. „Wissen schafft Wirtschaft. Davon sind wir überzeugt und wir nehmen den Transferauftrag der Hochschulen ernst und leben diesen. Wir verbinden in diesem Programm die Expertise und Netzwerke der Hochschulen mit denen der Industrie und der Wirtschaft und stellen dieses gebündelt den betreuten Start-ups zur Verfügung. Das ist für die Gründungsteams ein echter Mehrwert, der ihr Wachstum in signifikant beschleunigen wird“, verspricht Marc Kley. Tatsächlich handelt es sich bei diesem Accelerator-Programm um eines, das nicht nach (ausschließlich) den schnell skalierbaren, digitalen Geschäftsmodellen sucht. „Start-ups aus bestimmten Branchen haben naturgemäß eine etwas längere Anlaufphase als andere; medizinische oder technische Start-ups sind dafür ein gutes Beispiel. Auch diese/Gerade diese sind herzlich willkommen. erklärt Nußbruch.

„Acceleration heißt Beschleunigung und genau das werden wir mit dem Programm erreichen. Wir sind mit dem bescheidenen Ziel angetreten, die Future Champions aus der Rhein-Ruhr-Region zu identifizieren und ihnen nach besten Kräften einen spürbaren Wachstumsschub zu geben. Wir befinden uns zurzeit in der Konzeptionsphase. Im März 2018 können sich die ersten Start-ups für dieses Accelerator-Programm bewerben“, verspricht Kley.

Bei Rückfragen: Vesna Domuz
Tel.: 0221-470-1127
E-Mail: V.Domuz@verw.uni-koeln.de

Gefördert wird dieses Projekt im Rahmen der NRW-Innovationslabor“-Initiative durch die nordrhein-westfälische Landesregierung; das Geld stammt aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

 

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker MBA – patrick.honecker@uni-koeln.de