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Der Future Champions Batch #1: Das sind unsere Start-ups!

Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Für die Start-ups des ersten Future Champions-Batch bedeutet dies: nach dem Pitch nimmt das Programm mit dem Fokus auf Festigung und Wachstum des eigenen Unternehmens nun richtig Fahrt auf.

Diversität bei der Auswahl der Gründerideen ist eines der Kennzeichen des Acceleratorprogramms, das die Universität zu Köln, die Heinrich Heine-Universität Düsseldorf, und die Universität Duisburg-Essen gemeinsam ausrichten. Die große Vielfalt zukunftsrelevanter Start-up-Ansätze aus dem Hochschulumfeld beeindruckte dann auch die Jury am Auswahlabend.

Über einen Pitch haben sich 12 Unternehmerteams durchgesetzt, die wir hier erstmals vorstellen. Alle Fotos wurden aufgenommen bei unserem Gastgeber, der eyeo GmbH in Köln-Ehrenfeld.  

Cluster „Mobilität / Logistik“

MyDaylivery

Future Champions Accelerator Jahrgang 2018 MyDaylivery
Michael Wilmes, Arndt Solms und Arunn Rajendram (von links) entwickeln die erste digitale Kurier-Plattform, die gewerbliche Kuriere und Pendler direkt mit den Kunden zusammenbringt. Wenn dringende Lieferungen noch am selben Tag ankommen müssen, bietet myDaylivery dafür die innovative Lösung.

Das breit aufgestellte Team wurde schon in der Frühphase durch das Gateway in Köln begleitet, befindet sich nunmehr in der Testphase seiner Plattform, und ist online zu finden.

Flux

Das Team von Wolfram Uerlich und Nitesh Singh (nicht im Bild) entwickelt eine Mobilitätsplattform, die alle Mobilitätsdienste einer Stadt kombiniert. Mit ihren Hintergründen im Bereich BWL und Informatik greifen sie eines der Trendthemen auf, das sich aus der stetig wachsenden Sharing Economy in die Start-up-Szene fortsetzt.

Flux sitzt bereits im Gateway, dem Gründungsservice der Universität zu Köln, und wird nun im Verlauf des Acceleratorprogramms weiter intensiv an seiner MaaS-Lösung („Mobility as a Service“) arbeiten – unterstützt durch die Coaching-, Mentoring- und  Networkingformate.

Cluster „Social Entrepreneurship & Ökologie“

ColFeroX

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Colferrox

Das Thema „Altlastensanierung“ neu denken will das Team von Colferrox. Prof. Dr. Rainer Meckenstock, Dr. Beate Krock, und Dr. Sadjad Mojammadian (von rechts) nutzen neben ihrer langjährigen Fachkompetenz die einzigartigen Eigenschaften der Nanotechnologie-gestützten Sanierungsmethode zur preisgünstigen und umweltschonenden Beseitigung von Schwermetallen.

Der Colferrox-Ansatz vermeidet damit die Nachteile bestehender Methoden, etwa den Aushub kontaminierter Erde, sowie aufwändige „Pump & Treat“-Maßnahmen.

R(h)eingarnelen

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Rheingarnelen

Timon Orths liebt Garnelen. Auch und gerade, weil man mit ihnen ein höchst aussichtsreiches Start-up auf die Beine stellen kann (#Zehnfußkrebse).

R(h)eingarnelen, unterstützt von den Ansprechpartnern an der Universität Duisburg-Essen, plant die Gründung der ersten Garnelenbrutstätte Deutschlands zur Versorgung europäischer Garnelenfarmen mit Besatztieren „Made in Germany“.

Durch die heimische Produktion wird unter anderem die Zahl importierter Krankheiten und die Beschädigung sensibler Ökosysteme reduziert. Aber auch die Zucht- und Lebensbedingungen der Krebstiere werden signifikant verbessert.

Und für alle, die mit dem Thema bislang nichts anfangen konnten: Garnelenliebe kann ansteckend sein. Seit der Aufnahme Ende April ist Timons Team auf drei Personen (und mehr als eine große Handvoll Garnelenbabies) angewachsen.

Touching Points

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Touching Points

enactus ist eines der weltweit größten internationalen Studierenden-Netzwerke mit dem Ziel, durch unternehmerische Projekte die Welt nachhaltig zu verbessern. Ein aktuelles Beispiel aus Köln ist Touching Points. Das Team wurde am Pitchabend repräsentiert von den enactus-MitarbeiterInnen Annika Hans, Franziska Kremers und Nikolaos Bizogias.

Unter den 1,2 Millionen blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland herrscht eine Arbeitslosenquote von 75%. Um diese Quote zu senken, und den Kontakt zu Sehenden auszubauen, möchte Touching Points sie in einer speziellen Massagetechnik ausbilden – und ihren Tastsinn dabei zum Vorteil machen.

Weitere Informationen zu enactus und Touching Points gibt es auch noch hier.

Cluster „Health / Human Resources“

HUMEO

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 HUMEO

HUMEO, das sind (von links): Maximilian Erwes, Max Kieslich, und  Dr. Ruben Sengwein, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie. Ihr Ansatz ist der Aufbau einer Expertenplattform, die den Medikamentenbedarf von Patienten besser kalkulieren hilft.

Unterstützt durch die Heinrich Heine Universität Düsseldorf greift das Team dabei auf eine proprietäre Software und synthetische Daten zurück, die speziell forschenden Pharmaunternehmen – und ihren schwerkranken Patienten – innovative Behandlungsoptionen eröffnet.

catch talents

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Catch Talents

Gutes Personal zu finden, wird immer schwieriger; es dann auch zu halten, und mit den individuellen Kompetenzen in bestehende Strukturen einzubinden, stellt eine zunehmend große Herausforderung für Unternehmen dar.

Wie KMU bis 250 Mitarbeiter die „passenden“ Mitarbeiter finden, dafür findet Catch Talents nun neue Lösungen. Im Fokus des Teams um Justin Bous (links) steht deshalb die Entwicklung eines innovativen Applicant Tracking-Systems in Verbindung mit einem Soft Skills-Matching für eine kennzahlenbasierte Personalauswahl.

Den Auftritt von Catch Talents gibt es bereits online, sowie auf Twitter und bei Facebook.

Cluster „Industrie 4.0“

Autlay

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Autlay

Das Team von Dr. David Schölgens (links) und Sven Müller stellt eine Software bereit, die das Layouten von Katalogen und anderen Werbemitteln vollautomatisch realisiert. Medien der Massenkommunikation werden dadurch in das Zeitalter der Massenindividualisierung überführt.

Weitere Informationen zu Autlay gibt es auf der Webseite des Start-ups.

Bipolymer

Mit einem Patent für die Umwandlung von Wärme zu Strom geht das Team von Bipolymer in den Acceleratorjahrgang. Martin Huber und der bereits Start-up-erfahrene Artur Steffen arbeiten an einer der Schlüsseltechnologien für die Energieerzeugung der Zukunft.

Mit ihrer Idee gewann das Bipolymer-Team 2017 bereits den 1. Preis in der Kategorie „Ideen von Studenten“, sowie den Publikumspreis beim Ideenwettbewerb der HHU Düsseldorf.

EIDOdata

Das Thema „Industrie 4.0“ treibt auch dieses Start-up an, das von der Universität Duisburg-Essen den Sprung in das Accelerator-Programm geschafft hat. In diesem Fall: Machine Learning-Algorithmen, die Produktionsprozesse optimieren helfen.

Das Team von EIDOdata (Patrick Rattay, Marvin Sandt und Jan Hendrik Brommundt) entwickelt aus einem ehemaligen Projekt an der Universität Duisburg-Essen nun datengetriebene Modelle, die kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, Datamining und Predictive Analytics belastbar und praxisnah umzusetzen. Dadurch können signifikante Einsparungspotenziale gehoben werden.

Der Fokus des Start-ups liegt dabei auf der Gießerei-, Stahl- und Kunststoffverarbeitung. Weitere Informationen gibt es auf der EIDOdata-Webseite.

Mecorad

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Jahrgang 2018 Mecorad

Mecorad bietet Walzwerksbetreibern höhere und gleichmäßigere Qualität – bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten.

Im Mittelpunkt des Ansatzes von Andreas Heutz, Cagdas Ünlüer, Sebastian Zareba, und Dr. Marc Banaszak (von links nach rechts) steht dabei die investitionsschonende Anlagendigitalisierung im Bereich Mess- und Regeltechnik.

Phytolinc

Future Champions Accelerator Rhein Ruhr Phytolinc

Innovative Mikroalgen-Aquaponiksysteme sind der geschäftliche Fokus von Kurt Dennis Prausse, Arne Maercker, und Jan-Nicolas Zaabe.

Basierend auf einem Verfahren dessen Grundlage in der Biotechnologie der Universität zu Köln entstand, entwickelt und vermarktet das Phytolinc-Team einen innovativen Photobioreaktor. Dabei kann das System sowohl in Süß- als auch Salzwasser angewandt werden. Aquakulturfarmer können so in Zukunft ökologischer und ökonomischer als bisher Mikroalgen kultivieren.

Nächste Schritte

Das Angebot des Acceleratorprogramms holt die Start-ups über die nächsten Wochen und Monate bei ihren Fragen und Entwicklungsschritten ab.

Als nächstes auf der Agenda stehen bereits Mitte Mai Teambuildingevents, Angebote zu innovativen Arbeits- und Organisationstechniken, sowie die Möglichkeit, sich in einem engen Klassenverbund mit den anderen Start-ups des Jahrgangs auszutauschen – und von den Erfolgen wie Misserfolgen der anderen zu lernen.

Kontakt und Updates

Wir begleiten die Start-ups des ersten Future Champions Acceleratorjahrgangs nicht nur durch ein intensives Coaching, vielfältige Mentoring-Formate und Networking-Angebote.

Gerne stellen wir auch den Kontakt her, vernetzen neu oder vertiefen den Austausch mit möglichen Partnern, Investoren und Medienvertretern.

Über alle aktuellen Entwicklungen informieren wir gerne über unseren Blog, den Newsletter, sowie bei Facebook, Instagram oder Twitter.

Für konkrete Fragen und Feedback sind wir zudem jederzeit gerne per Email erreichbar.